Schueler

Suchtverhalten

Wie gehen unsere Zehntklässler mit Drogen um?

Die Drogengefährdung ist besonders hoch im jugendlichen Alter zwischen 12 bis 18 Jahren. In dieser Zeit sind die Neugier und die Lust am Experimentieren am stärksten ausgeprägt. Jugendliche müssen viele Entwicklungsaufgaben und Weichenstellungen für ihr späteres Leben bewältigen, um Zukunftsperspektiven aufbauen und verwirklichen zu können. Es liegt auf der Hand, dass junge Menschen in der Pubertät sehr sensibel auf Leistungsdruck, Verunsicherungen, Zukunftsängste und Veränderungen im Selbstbild reagieren.

Der Konsum von Drogen bietet hier trügerische Möglichkeiten, zum Beispiel mit Haschisch-Joints zu entspannen und innerlich “abzudriften”, mit Aufputschmitteln oder Ecstasy dem Leistungsdruck standzuhalten oder Nächte durchzutanzen, sich mit Alkohol einen Rausch anzutrinken und mutig zu werden, mit Zigaretten “cool” zu bleiben usw. In manchen Gruppen gilt das “Kampftrinken” sogar als Einstand in die Männlichkeit, während Mädchen eher zu Tabletten greifen, um ihrem Wunschbild von sich selbst gerecht werden zu
können.

Für die meisten Jugendlichen bleibt der Drogenkonsum eine vorübergehende Probierphase, die mit dem Eintritt in das Erwachsenenleben endet. Kritisch wird es jedoch, wenn sich der Konsum zur Gewohnheit entwickelt, Probleme zu verdrängen oder notwendige Entwicklungsschritte erst gar nicht anzugehen.

Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts führte die Klasse 10b eine Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse hinsichtlich deren Suchtverhaltens durch. Einen kleinen Ausschnitt der Ergebnisse gibt es hier…
Besonderer Dank gilt Jan Broß für die digitale Aufbereitung der Daten.

Wer aktiv an der Suchtprävention an unserer Schule mitarbeiten möchte, wende Sie sich bitte an Herrn Miller.

Thomas Müller-Teufel