Schueler

Abifeier 2020

Glanzvolle Abiturfeier 2020 Oken-Gymnasium

„AB In die 20er – Jetzt beginnen die goldenen Jahre“ (Abi-Motto 2020)

Am letzten Dienstag des vergangenen Schuljahres fand die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse des Oken-Gymnasiums in der Reithalle statt. Auch wenn die Feierlichkeiten etwas anders als sonst gestaltet werden mussten, konnten die 72 Abiturientinnen und Abiturienten in einem schönen, angemessenen Rahmen gewürdigt und verabschiedet werden.

Aufgrund der coronabedingten Bestimmungen wurde gleich vier Mal gefeiert. Jeder der vier Tutorenkurse wurde in einer kleinen Abschlussfeier verabschiedet. Dabei ließ es sich Schulleiter Stefan Joost nicht nehmen, für jeden der Kurse eine extra Rede zu formulieren, um so alle Absolventinnen und Absolventen entsprechend zu verabschieden. Gedanklich bezog er in seinen Ansprachen auch all die Verwandten mit ein, die bei der Feier nicht dabei sein konnten, damit die erlaubte Personenzahl nicht überschritten wurde. Auf andere Menschen zuzugehen, Unterschiede zu akzeptieren und zu respektieren, dies legte Joost den Abiturientinnen und Abiturienten nahe. Er wünschte ihnen für den weiteren Lebensweg und alle Entscheidungen eine Portion Gelassenheit, eigene Prinzipien und viel Glück.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch ein Musikstück, dargeboten von den Abiturientinnen Tatiana Decker und Luisa Maurer (beide Gesang), begleitet von Johanna Lang am Klavier. Bereits die ersten zarten Töne erfüllten die Reithalle mit einer festlichen Atmosphäre und stimmten so auf die anschließende Abschlussfeier ein. Gewohnt galant führten die Moderatoren Michaela Burger und Christoph Gräßle, Lehrer am Oken-Gymnasium, durch das Programm. In ihrer Moderation blickten sie auf die Abiturientinnen und Abiturienten als Fünftklässler zurück, die in der Tat nun einen großen Reifeprozess hinter sich haben und jetzt festlich gekleidet, entsprechend ihrem Abi-Motto („AB In die 20er – Jetzt beginnen die goldenen Jahre“) an diesem Abend „goldig“-glänzend herausgeputzt waren. Für Christoph Gräßle hieß es an diesem Abend selbst Abschied zu nehmen, da er das Oken verlässt und so zum letzten Mal die Abiturfeier moderieren konnte.

An diesem Abend gab es gleich vier Schülerreden und Reden der Elternvertreter. In seiner Rede sprach der Elternvertreter Karl-Heinz Franz den Abiturientinnen und Abiturienten ein dickes Lob aus, da sie in diesem Jahr unter besonderen Umständen weitestgehend alleine zuhause für die Prüfungen lernen mussten und sich durch diese Zeit durchgekämpft haben. Christine Hass betonte, dass nun die „goldene Zeit“ für die jungen Erwachsenen komme, in der sie andere Länder und Kulturen kennen lernen sollen. Als Vertreter der Eltern zeigte Claus Walter auf, dass die Eltern mächtig stolz seien, da gerade in diesem Jahr außergewöhnliche Hürden zu bewältigen waren und von den Abiturientinnen und Abiturienten bravourös gemeistert wurden. Herr Walter schloss seine Rede mit einem großen Dank ans Oken, dass sich die jungen Menschen hier zu eigenen Persönlichkeiten entwickelt haben. In der letzten Rede der Eltern appellierte Franz Mild an die jungen Erwachsenen, sich große Ziele zu setzen, sich nicht negativ beeinflussen zu lassen und immer positiv zu denken.

Stellvertretend für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler dankte Ann-Julie Franz den Eltern für die bedingungslose Unterstützung, die sie in all den Jahren erfahren durften. Pia Meier und Torben Hirz dankten in ihrer Rede u. a Herrn Joost für die tolle Organisation einer Schule in dieser schweren Zeit. Sie zeigten auf, wie ungewöhnlich der Alltag in den vergangenen Wochen und Monaten war, in denen Maske, Desinfektionsmittel und 1,5m-Abstand statt Stifte und Papier die nahezu wichtigste Ausstattung in der Schule darstellten. Fiona Walter, die gemeinsam mit ihrem Vater stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler eine Rede hielt, zeigte sich sehr froh darüber, dass diese Abschlussfeier, die vor wenigen Wochen noch undenkbar erschien, stattfinden konnte. Sie erinnerte sich an den Beginn ihrer Schulzeit am Oken und die Zeit bis zum Abitur, die mit einem Marathon vergleichbar sei, stets begleitet von den persönlichen Trainern (Lehrern), die mit wertvollen Tipps und Unterstützung den Weg begleitet haben. Sie bedankte sich im Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler bei den Oberstufenberatern Herrn Gräßle und Herrn Käding, die sie immer unterstützt haben, zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen und gerade in den turbulenten Wochen vor den Prüfungen eine große Zuversicht ausgestrahlt hatten. Auch Herr Joost dankte den beiden Oberstufenberatern für ihre Arbeit und lobte die hervorragende Organisation der Abschlussfeier durch Herrn Käding. Lea Mild betonte, welch große Bedeutung die lang ersehnte Verleihung der Abizeugnisse für die Abiturientinnen und Abiturienten habe und zeigte sich froh darüber, dies nach 12 Jahren Schule endlich geschafft zu haben.

Auch die Schülersprecher David Augustin und Finn Heitzmann ließen es sich an diesem Abend nicht nehmen, besonders denen zu danken, die über viele Jahre hinweg in der SMV aktiv waren. So verabschiedeten sie sich persönlich mit einem kleinen Geschenk von Ann-Julie Franz, Luisa Maurer, Pia Meier, Jonas Groß und Robert Senin und wünschten allen Abiturientinnen und Abiturienten zum Abschied, dass nun tatsächlich „goldene Zeiten“ für sie beginnen sollen.

Den stimmungsvollen Abschluss der Feier bildete Lisa Maurat, die mit einem wunderschönen Klavierstück die Zuhörer verzauberte.

Neben der Zeugnisübergabe fanden an diesem Abend auch die Ehrungen für besondere Leistungen statt. Den Leistungspreis der Schule für ihren überragenden Notendurchschnitt erhielten Eva Bredow, Manuel Ockenfuß und Julian Spitzmüller. Die höchste Auszeichnung wurde dabei Manuel Ockenfuß zuteil, der aufgrund seiner Traumnote den Abiturpreis der Bürgerstiftung St. Andreas für das beste Gesamtergebnis erhielt. Den Scheffelpreis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielt Gilla Gürtler sowie den Otto-Dix-Preis für die besten Leistungen im Fach Bildende Kunst. Gleich zwei Preise konnten an Eva Bredow vergeben werden: Sie erhielt den Leistungspreis in den Fächern Englisch und Gemeinschaftskunde. Pia Meier wurde im Fach Französisch mit dem Preis des Lions Club Offenburg geehrt. Weitere Preise erhielten Hanna Bohnsack (Biologie), Aline Meier (Spanisch) und Étienne Muser (Chemie). Den Preis für ökonomische Grundlagenforschung (Südwestmetall, Fach Wirtschaft) bekam Vladislav Sommerfeld. Für ihre herausragenden Leistungen im Fach Mathematik wurden Julian Spitzmüller (Preis der Mathematikervereinigung) und Manuel Ockenfuß (Preis der Volksbank) geehrt. Sie erhielten ebenfalls auch den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Julian Spitzmüller bekam darüber hinaus den Ferry-Porsche-Preis für seine Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik. Neben der Vergabe der Fachpreise konnten Laurin Ehret und Louis Kircher für ihren langjährigen Einsatz im Handballprofil geehrt werden. Der Förderverein verlieh Jonas Groß, Kevin Janzen, Simon Kronenbitter, Étienne Muser und Robert Senin den Preis für ihr besonderes Engagement im Schulleben.

 

Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten für ihre Zukunft alles Gute für die kommenden „goldenen Jahre“!

H. Hoffmann