Schueler

Kaiseraugst

Oken auf Exkursion zur Römersiedlung Kaiseraugst in der Schweiz:

Erst „Altersheim“ für Veteranen, später blühendes Wirtschaftszentrum

Kaiseraugst/Offenburg. Ab in die Antike – so lautete kürzlich das Motto der Klasse 6c, 6d und der Lateingruppe Klasse 9 und los ging´s mit zwei Bussen und knapp 80 Schülern des Oken-Gymnasiums nach Kaiseraugst, eine ehemals bedeutende Römerstadt in der Nähe von Basel. Dort warteten die eindrucksvollen Ausgrabungen von Augusta Raurica, einer römischen Koloniestadt, die als „Altersheim“ für Veteranen der römischen Armee gegründet wurde, sich in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten aber zu einer blühenden Handels- und Gewerbestadt mit 20000 Einwohnern entwickelte, in der wie bei ihrem Vorbild Rom eine Curia (Rathaus), Foren (Märkte), Tempel, Basiliken (Einkaufszentren), Theater, Thermen und Handelshäusern zu finden war2n.

5c bei den Vogtsbauernhöfen

Früher mit nackten Füßen in frische Kuhfladen getreten

Gutach/Offenburg. Bei Kaiserwetter hat die Klasse 5c des Oken-Gymnasiums den Vogtsbauernhöfen in Gutach einen unvergesslichen Besuch abgestattet. Zusammen mit Klassenlehrerin Andrea Bastian hatten sich die Ausflügler aus dem Offenburger Nordwesten im Rahmen der Thementage auf den Weg zum weit über die Ortenau bekannten und beliebten Freilichtmuseum gemacht, um mehr über das harte, einfache und beschwerliche Leben und Arbeiten der Menschen im Schwarzwald vor zwei-, drei- und sogar vierhundert Jahren zu erfahren.

Strahlende Leichtathleten

Dreimal Platz eins und ein badischer Rekord

Oken-Gymnasium nimmt Kurs aufs Landesfinale

Die Sonne lachte und so auch die fast 50 Leichtahtletinnen und Leichtathleten des Oken-Gymnasiums als sie am Donnerstag vom Kreisfinale in Oberkirch zurückkehrten. Mit fünf Mannschaften war das TEAM OKEN zahlreich vertreten und konnte sich insgesamt über drei Titel freuen.

Der Hartmannsweilerkopf

Symbol und stummer Zeuge für die Sinnlosigkeit des Krieges

Okenschüler auf einem Schlachtfeld des 1.Weltkrieges

Offenburg/Südvogesen. Genau 100 Jahre sind es her, dass sich Deutsche und Franzosen am Hartmannsweilerkopf im Ersten Weltkrieg erbittert bekämpft haben. Trauriges Ergebnis dieses vierjährigen Ringens war neben einem kahlrasierten und durchlöcherten Berg 30000 tote deutsche und französische Soldaten, die damals im blutigen Ringen um die Kontrolle über die vorgelagerte Bergkuppe in den Südvogesen ihr Leben verloren. Noch heute sind die Spuren auf dem Schicksalsberg der Deutschen und Franzosen, der nach Expertenmeinung das interessanteste Gebirgsschlachtfeld der Westfront und eines der am besten erhaltenen Schlachtfelder im Westen ist, unübersehbar.

„Menschenfresser“ Hartmannsweilerkopf

Oken-Geschichtslehrer unterwegs auf einem Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges

Südvogesen/Offenburg. Es ging um erstaunlich wenig: Um einen 956 Meter hohen Berg, einen neugierigen Blick ins Rheintal und eine strategisch nicht unbedeutende Eisenbahnlinie. Der Preis dafür war verdammt hoch: ein kahlrasierter und durchlöcherter Berg und knapp 30 000 deutsche und französische Soldaten, die hier im Irrsinn des Krieges gewaltsam ums Leben kamen. Schauplatz des Geschehens war der Hartmannsweilerkopf, eine Bergkuppe in den Südvogesen, um die wegen ihrer exponierten und strategisch günstigen Lage mit Ausblick in die elsässische und Oberrhein-Ebene im Ersten Weltkrieg zwischen Deutschen und Franzosen erbittert gekämpft wurde.