Schueler
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First-Lego-League

RobOken erreichen 7. Platz beim Lego-Wettbewerb

Am 13. November 2010 fand in Villingen-Schwenningen die jährliche Regionalausscheidung des Roboter-Wettbewerbs First-Lego-League statt. In diesem Jahr war auch das Oken Gymnasium mit ihrer RoboterAG – den RobOken – am Start.

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Die RoOken, sieben Schüler aus der Klasse 7c, machten sich am Samstagmorgen, kurz vor 7.00 Uhr, auf den Weg nach Villingen-Schwenningen, um sich dort der kritischen Jury zu stellen. Beladen mit zwei Robotern, einer Präsentation und Forschungsergebnissen, waren die RobOken gut gerüstet, um sich mit den Teams von elf anderen Schulen aus dem gesamten Schwarzwald zu messen.

Der Wettbewerb stand dieses Jahr unter dem Motto BODY FORWARD – Roboter in der Medizintechnik. Die RobOken hatten sich dazu das Thema „Blindheit“ herausgesucht und im Vorfeld ein Interview mit einem blinden „Experten“ geführt. Doch wie kann ein Roboter Blinde in ihrer Alltagsbewältigung unterstützen? Die RobOken hatten eine Idee: Sie bauen einen Roboter, der die Blindenschrift erkennen kann und somit Blinden hilft, die keine Blindenschrift lesen können. Die Ergebnisse der Forschung mussten gleich zu Beginn vor einer Jury präsentiert werden, was die RobOken mit Hilfe eines PowerPoint-Vortrags, eines Sketches und der Robotervorführung gut meisterten. Die RobOken verpassten somit mit Platz vier nur knapp einen Pokal. Anschließend wurde das Roboter-Design bewertet, wobei die Jury besonders auf robuste Bauweise und saubere Programmierung achtete. Hier zeigte sich, dass die anderen Teams, die schon mehrmals am Wettbewerb teilgenommen haben, Vorsprung hatten und sehr kreative und vielseitige Roboter vorführen konnten.

Am Nachmittag stand dann das RobotGame an. Dabei traten jeweils zwei Teams gegeneinander an und versuchten auf einem Tisch mit verschiedenen Stationen möglichst viele Punkte zu erreichen. Nach der ersten Runde wurden dort 55 Punkte erreicht. Die RobOken erreichten nach der dritten Runde den fünften Platz, so dass das Halbfinale nur knapp verpasst wurde.

Während des gesamten Wettbewerbs standen die RobOken unter Beobachtung, denn auch das Teamwork stellt eine eigene Kategorie dar.

 

Am Ende stand ein ordentlicher 7. Platz auf der Urkunde, die die RobOken neben vielen Eindrücken und Erfahrungen mit nach Hause nehmen durften.

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Die RobOken bei der Bewertung des RobotDesigns. V.l.n.r.: Jury, David, Manuel, Jonas, Jacqueline, Johanna, Lisa (hinten), Anja

Auf diesem Wege möchten wir uns auch ganz herzlich bei Familie Bühler bedanken, die mit einer nicht unerheblichen finanziellen Unterstützung die Teilnahme am Wettbewerb erst möglich gemacht hat!

Auch im nächsten Jahr werden wohl wieder kreative Köpfe des Oken Gymnasiums am Start sein, um die Jury der First-Lego-League zu überzeugen.

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Lego-Roboter

Der Lego-Roboter-Wettbewerb 2007

Am Samstag, 22. Juli 2007, fand wieder ein Lego-Roboter-Wettbewerb für Schüler an der Fachhochschule Offenburg statt. Das Oken-Gymnasium beteiligte sich mit einem Team (S. Schlißke, O. Grinberg – beide Stufe 12, T. Spinner, L. Heizmann – beide Klasse 8e) in der Liga der „autonomen u_informatik0707Fussball-Roboter“. Während der recht knapp bemessenen Vorbereitungszeit mussten die fleißigen Team-Mitglieder aus den Bauteilen eines Lego-Mindstorms-Baukastens einen funktionsfähigen Fussball-Roboter entwerfen und aufbauen. Die größte Herausforderung bestand jedoch in der anschließenden Programmierung des „OkenBot“s, denn während des Spiels können keine Anweisungen an den Roboter gesendet werden: er muss selbst „wissen“, was in der jeweiligen Situation zu tun ist!

Bis zum Vorabend des Wettbewerbs stand der Erfolg der immer hektischer werdenden Bemühungen in den Sternen. Aber mit einer vorbildlichen Energieleistung gelang es dem Okenteam um Chefprogrammierer T.Spinner, am Morgen des Wettbewerbs dann doch einen Roboter an den Start zu schicken, der sich auf dem Spielfeld orientieren konnte, den Ball und den Gegner „sah“, die Spielsituation überblickte und sinnvolle Spielzüge ausführte. Leider fiel duch einen mechanischen Aufbaufehler bei einem „Last minute bugfix“ direkt vor dem ersten Start das Stromversorgungskabel eines der beiden Antriebsmotoren aus, so dass der Roboter quasi nur einbeinig ins Spiel startete. Das Missgeschick passierte dem übereifrigen Trainer des Oken-Teams, Herrn Mechling. Hätte er sich doch lieber so zurückgehalten, wie er es während der ganzen Entwicklungszeit getan hatte! So musste nun die ganze Oken-Mannschaft blutenden Herzens zusehen, wie der gnadenlose Gegner das erste Spiel mit 5:0 für sich entschied. Nach diesem Trauer-Spiel reparierte das Oken-Team den Schaden, so dass der OkenBot dann das zweite Spiel souverän mit 1:0 gewann. Das dritte Spiel schließlich ging unentschieden (1:1) aus, wobei der Gegner von einer kleinen geistigen Verwirrung des OkenBot profitierte, welcher den Ball in einer unübersichtlichen Situation ins eigene Tor schob.

Zur Vorbereitung des Wettbewerbs hatten die Teams lediglich eine Woche lang Zugang zum Spielfeld in der Fachhochschule gehabt. Bedenkt man, dass zum Schuljahresende ohnehin eine Sonderveranstaltung die andere jagt, so dass es ziemlich schwierig wird, vier Schüler zu synchronisieren, dann erscheint es im Rückblick eher erstaunlich, dass es den meisten Teams doch gelungen ist, in dieser knappen Zeit einen funktionierenden Roboter aufzubauen und zu programmieren. An manchen Schulen gibt es inzwischen sogar einen eigenen Nachbau des Spielfelds der FH, wofür uns am Oken nicht nur das Geld, sondern auch der Platz fehlt. Dann können die Entwicklungsarbeiten natürlich viel früher beginnen, was ein ziemlich großer Vorteil ist. Aber selbst ein eigenes Spielfeld garantiert den Erfolg noch nicht unbedingt, wie ein Team mit Entsetzen feststellen musste: der Roboter fand sich in der „fremden“ Umgebung nicht zurecht, weil sich das gewohnte heimische Spielfeld von seinem Vorbild in der FH in einigen kleinen Minuszeichen bei der Koordinatenmessung unterschied!

Der vom „OkenBot“ erzielte Platz im Mittelfeld wurde mit einem Preis belohnt, der – wie könnte es anders sein! – in einem Roboter-Bausatz bestand: ein „Asuro“-Robot soll den Team-Mitgliedern Ansporn sein, sich auch weiterhin mit dem Gebiet der Mechatronik zu beschäftigen – damit Deutschland auch in Zukunft als ein Land gelten kann, in dem intelligente Lösungen technischer Probleme entwickelt werden. Genau dieses Ziel verfolgt die Fachhochschule mit dem inzwischen regelmäßig veranstalteten Roboter-Wettbewerb, der von zahlreichen Sponsoren großzügig unterstützt wird. Die Teilnehmer und Zuschauer bedankten sich mit einem donnernden Applaus bei den Veranstaltern, Herrn Prof. Wülker und seinem Team.

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Foto: Offenburger Tageblatt, 22.07.07