Schueler

Autor Archiv

ek_exkursion_altenheim2009_2

Exkursionen ek3

Erdkunde-Exkursionen der Oberstufe

Exkursionen zu den Lehrplaneinheiten des Kurses ek3 mit Frau Bergeron

Kursthema: Umgestaltung von Flusslandschaften

ek_exkursion_altenheim2009_2

Im April 2009 konnte der Erdkundekurs 3, zusammen mit Frau Bergeron das im Kurs erarbeitete Thema: Umgestaltung von Flusslandschaften am Beispiel der Rheinbegradigung durch den Ingenieur Johann G. Tulla im 19. Jh. und deren positive und negative oder zu überarbeitende Auswirkungen auf den Oberrhein und seiner Umgebung bis heute nachvollziehen und auch das IRP (Integriertes Rheinprogramm) besser verstehen.

Wir danken insbesondere dem Diplombiologen, Herrn Staeber, und dem Forstwirt, Herrn Maier, des RP Freiburg, Abteilung Umwelt, für die sehr aufschlussreiche und fachlich kompetente Führung im Altenheimer Polder.

 

Am Beispiel des Altenheimer Polders wurde uns die heutige Problematik nähergebracht, sowie die Auswirkungen der Maßnahmen des IRPs auf die Landwirtschaft, den Forst und die Umgebung. Dieses Wahlthema und die abschließende Exkursion ermöglichte den Kursteilnehmern eine theoretisch-praktische Auseinandersetzung mit einem Thema ihres Heimatraumes.

 

Kursthema: Wirtschaftsstrukturen und -prozesse auf regionaler und globaler Ebene

Im Rahmen unserer 2. Kurseinheit haben wir u.a. auch die heutige, regionale Problematik der Standortwahl, der Produktion im Hinblick auf Arbeitsplatzbeschaffung, Produktion und -erhaltung unter gesellschaftlichen und urweltlichen Gesichtspunkten erarbeitet.

In diesem Zusammenhang konnten wir die Straßburger Niederlassung von GENERAL MOTORS (GM) besichtigen.

GM Strasbourg stellt Automatikgetriebe für verschiedene Automobilkonzerne her, wobei der wichtigste Kunde BMW ist. Das Unternehmen wurde 1967 gegründet und beschäftigt heute 1750 Mitarbeiter verschiedener Nationalitäten. Der im Rheinhafen von Straßburg ansässige Betrieb ist ISO und OHSAS zertifiziert und arbeitet an der Entwicklung und Verbesserung der derzeitigen Automatikgetriebe mit einer Produktion, die in Teamwork, fünf „S“ und unter Beteiligung aller Mitarbeiter am Ziel: „O-Fehler-Prinzip“ arbeitet. Im Unternehmen herrscht eine sehr gute Stimmung und jeder Mitarbeiter ist froh, hier arbeiten zu dürfen!

Alle Mitarbeiter werden ständig geschult und es gibt zahlreiche Weiterbildungskurse, die von GM unterstützt werden: zum Techniker, Ingenieur, oder für Führungskräfte den MBA.

Leider hat die wirtschaftliche Situation von GM International auch Auswirkungen auf das gut funktionierende Straßburger Unternehmen GM Transmissions.

Wir danken sehr herzlich dem Betriebsdirektor, Herrn Jean-Daniel Kiefer und seinem Mitarbeiter für die aufklärende Einführung, die anschließende Betriebsführung sowie die folgenden „questions and answers“.

Mit dieser Exkursion wurden alle Beteiligten aufgefordert, sich nicht nur mit dem Thema „Produktionseinheit unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit“, sondern auch mit der englischen Sprache auseinander zu setzen!

ek_exkursion_gm2009

Kursthema: Globale Problemfelder und Strategien zu einer nachhaltigen Entwicklung

Im Zusammenhang mit dieser Unterrichtseinheit hatten wir die Möglichkeit, im November 2009 ein heute durchaus, nachhaltig denkendes und realisierendes Unternehmen zu besuchen: die BSW (Badische Stahlwerke in Kehl).

Auch hier wurden wir nach einer eingehenden Einführungsveranstaltung (Daten + Zahlen zu BSW) durch den Betrieb geführt und konnten uns ein Bild von einer Stahlproduktion nach den heutigen Richtlinien und der Nachhaltigkeit verschaffen. Ebenso wurde uns das Firmenkonzept vorgestellt, das der Krise entgegenwirkt. Das betriebseigene Weiterbildungszentrum ermöglicht vielen Schulabgängern eine Lehre, Studenten ein Praktikum mit Einstellungsmöglichkeiten oder als „Aushängeschild“ in ihrem Lebenslauf.

ek_exkursion_bsw2009

Wir danken dem Besucherservice der BSW für die Ermöglichung des Besuches.

ag_turnen_bezirksentscheid2010

26.01.2010: „Oken-Turnerinnen dominieren Bezirksentscheid“

Offenburger Tageblatt, 25. Januar 2010

Offenburg (OT): Auch in diesem Jahr konnten sich zwei Mannschaften des Oken-Gymnasiums für den  Bezirksentscheid in Neuenburg (Jugend trainiert für Olympia) qualifizieren. Aufgrund einer Verletzung ging die zweite Mannschaft in der Besetzung Vivien Kovarbasic, Lea Junker, Theresa Lothspeich und Larissa Neß ohne Streichwertung an den Start. Ihr zehnter Platz ist somit als Erfolg zu werten, da die gegnerischen Mannschaften jeweils eine Turnerin mehr zur Verfügung hatten. Durch konstant gute Leistung konnte das Turnteam II 223,50 Punkte erturnen.

gs_zeitzeugen09_redner

Zeitzeugengespräch

Zeitzeugengespräch

gs_zeitzeugen09_redner

Am vergangenen Donnerstag fand auf Einladung der Fachschaft Geschichte des Oken-Gymnasiums ein Zeitzeugengespräch in der Mensa des Schulzentrums Nordwest statt. Zu Gast war Dr. Sebastian Pflugbeil aus Berlin, der vor ca. 150 Schülern der Jahrgangsstufen 12 und 13 über die Bürgerrechtsbewegung in der DDR, die Ereignisse des Mauerfalls sowie die Zeit unmittelbar danach referierte und für Fragen zur Verfügung stand. gs_zeitzeugen09_pflugbeil

Pflugbeil ist Physiker, war in der Wendezeit Mitbegründer des Neuen Forums und in der letzten DDR-Regierung vor den Volkskammerwahlen 1990 Minister, also mitten im Geschehen dieser bewegten Zeit vor 20 Jahren.

 

Zu Beginn stellte Thomas Müller-Teufel vom Oken-Gymnasium durch nüchterne Fakten in eindringlicher Weise das Wesen des Staates DDR als Diktatur und Unrechtsstaat dar. Mit Hilfe von Schülern wurden dann die revolutionären Ereignisse vor dem Mauerfall allen ins Gedächtnis gerufen, um dem Gast danach die Möglichkeit zu bieten, seine Rolle in der Zeit darzustellen.

 

Pflugbeil erwies sich dabei als faszinierender Erzähler, der leise, aber eindrücklich eine Zeit und eine politische Situation lebendig werden ließ, wie sie einmaliger nicht sein konnte! Er beschrieb zunächst seine Herkunft aus einer Kirchenmusikerfamilie „am Rande der DDR-Gesellschaft“, seinen Werdegang ohne FDJ- oder Parteimitgliedschaft, aber trotzdem mit Abitur, Studium und Universitätskarriere – für ihn war es ein Glück und keineswegs der Regelfall, in einer „Nicht-Eiszeit“ diese Schritte gehen zu können. Anschaulich schilderte er die Alltäglichkeit von Überwachung wie beispielweise durch die Verwanzung der Wohnung und Kontrolle durch Nachbarn, die Stasispitzel waren: „Dinge an die man sich gewöhnt“. gs_zeitzeugen09_schuelerPflugbeil weiß aber auch zu schätzen, dass ihm eine schlimmere Auseinandersetzung mit der Staatsgewalt erspart blieb, „sonst wäre er vielleicht ein anderer“. Intensiv widmete Pflugbeil sich der Konstituierung des Neuen Forums als Gremium, welches den Dialog mit der DDR-Führung suchte und diese nicht abschaffen, sondern gerechter machen wollte. Verständlich, dass ihn der Mauerfall nicht mit Euphorie erfüllt hat, endete doch damit ein Prozess einmaliger demokratischer Diskussion unter den Verlockungen von „Coca-Cola und Bananen“. Es habe eine Kluft bestanden zwischen denjenigen, die einfach nur weg wollten – auch aus eher schlichten Beweggründen – und denjenigen, die versuchten eine Veränderung des Systems der DDR herbeizuführen. Für Pflugbeil stand eine endgültige Ausreise nie zur Diskussion, auch nicht kurz vor dem Mauerfall beim Verwandtenbesuch im Westen. Überhaupt betrachtet er das Handeln der damals politisch Verantwortlichen in Ost und West sehr kritisch, gerade wenn es um die Wiedervereinigung ging, hat sie doch nach Pflugbeils Ansicht viele Ansätze von wahrer demokratischer Gerechtigkeit unter den Versprechungen von Konsum und wirtschaftlicher Prosperität begraben. Er vermisst die hohe Diskussionskultur der Wendezeit und der Runden Tische, geht sogar soweit die Vertuschung bzw. Verniedlichung von aktuellen Störfällen in deutschen Atomkraftwerken mit der gezielten Desinformationspolitik der DDR-Führung zu vergleichen – eigentlich kontroverser Gesprächsstoff für viele Stunden!

 

Den anwesenden Schülern konnte er auf seine authentische, aber keineswegs emotionslose Art nur raten „sich nicht für dumm verkaufen zu lassen“ und die Tagespolitik kritisch und mit gesundem Menschenverstand zu hinterfragen.

gs_zeitzeugen09_publikum

ag_theater_bz_bericht

26.11.2009: „Die Manager selbst sind Getriebene des Systems“

Badische Zeitung, 26. November 2009

OFFENBURG (BZ). Die Theater-AG des Okengymnasiums bleibt unter der engagierten Leitung von Helge und Johannes Schröder ihrer Neigung zu experimentellen, gegenwartsnahen und zeitkritischen Inszenierungen treu. Nachdem erst im Mai 2009 Roland Schimmelpfennigs mythisch-düstere Großstadtstudie „Auf der Greifswalder Straße“ erfolgreich über die Schulbühne ging, folgt nun Urs Widmers Gesellschaftssatire „Top Dogs“, die am Montag Abend im Musikraum des Oken Premiere feierte.

s_austausch_mexiko09

Mexiko

Mexikoaustausch: Offenburg und Mexiko-Stadt

Seit dem Schuljahr 2009/2010 besteht ein Austausch zwischen dem Oken-Gymnasium und der Deutschen Schule Alexander von Humboldt in Mexiko-Stadt. Dies ist eine Schule für Kinder und Jugendliche aus Mexiko und Deutschland, die Unterrichtssprachen sind Spanisch und Deutsch.

sp_sporttag09_10

24.09.2009: „Auch die Lehrer machen mit“

Badische Zeitung, 24. September 2009

OFFENBURG (BZ). Am Dienstag hat am Offenburger Oken-Gymnasium erstmals ein großer Sporttag für alle Schülerinnen, Schüler und Lehrer statt. An der Schule mit Sportprofil wurde der Tag von den Sportlehrern organisiert mit dem Ziel, den Sport in seiner ganzen Bandbreite darzustellen.