Schueler

Abiball Okengymnasium: Oken-Absolventen feierten weltmeisterlichen Abschluss

Offenburger Tageblatt, Mittwoch den 11. Juli 2018

Das Oken-Gymnasium verabschiedete 54 Abiturienten, ehrte hervorragende Leistungen und feierte gemeinsam den erfolgreichen Abschluss der Schulzeit.

Die Reithalle­ erstrahlte in festlichem Blau und bot einen feierlichen Rahmen für die offizielle Abschlussfeier. Die Moderatoren Tanja Röderer und Christoph Gräßle, Lehrer am Oken-Gymnasium, führten galant durch das Programm und kündigten die Hauptakteure des Abends, die Abiturienten, an, die zur offiziellen WM-Hymne (passend zu ihrem Motto »Abitooor – weltmeisterlich abgeschlossen«) in die Halle einzogen.

Eröffnet wurde der Abend durch Schulleiter Stefan Joost, der die jungen Erwachsenen dazu aufrief, in einer Welt, in der die vielfältige Kommunikation und Interaktion mit unterschiedlichen Medien eine große Rolle spiele, diese auch kritisch zu bewerten. Dafür sei eine mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattete Persönlichkeit erforderlich. Gerade dies sei auch Ziel der Schule, um den Schülern eine gute »Grundausstattung« auf ihren Lebensweg mitzugeben.

Elternvertreter Stefan Bredow blickte auf die Zeit am Oken zurück, in der die Eltern ihre Kinder auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet haben. Sein Dank ging an die Schulleitung und alle Lehrer, die mit Wissen, Geduld und Einsatz dazu beigetragen haben, dass aus den Kindern mündige, reife Menschen wurden mit einer festen Basis für einen neuen Lebensabschnitt.

Rückblick auf die Schulzeit

In der abschließenden »Pressekonferenz« (Rede der Abiturienten) blickten die Schüler auf die Schulzeit zurück. Humorvoll erinnerte sich Felix Augustin an zurückliegende Ereignisse. Sophie Bredow forderte als Pressesprecherin ihren Mitschüler dazu auf, die Gelegenheit zu letzten Worten ans Publikum zu nutzen, was dieser nicht versäumte mit einem ehrlich gemeinten »Danke«. Nicht fehlen durften in Anlehnung an Trapattoni die abschließenden Worte: »Wir haben fertig!«

Zwischen den Redebeiträgen sorgten musikalische Darbietungen für einen stimmungsvollen Rahmen. Marlon Seith begeisterte am Klavier und Rebecca Wurth (Klavier) lud bei ihrer wunderschönen Darbietung von »River flows in you« (Yiruma) ihre Mitschüler dazu ein, in Erinnerungen an die eigene Schulzeit zu schwelgen. Einen grandiosen Auftritt boten Felix Augustin (Gitarre), Sophie Bredow und Celine Schullian (beide Gesang), die für einen wahren Gänsehautmoment sorgten. Den musikalischen Abschluss bildete Selina van der Valk (Sologesang, begleitet von Antje Kistner am Klavier) mit ihrer italienischen Version von »Time to say goodbye« (Andrea Bocelli).

Leistungspreis für Finn Weisser und Michael Klassen

Den Leistungspreis der Schule für ihren überragenden Notendurchschnitt erhielten Finn Weisser und Michael Klassen. Die höchste Auszeichnung wurde dabei Finn Weisser zuteil, der aufgrund seiner Traumnote den Abiturpreis der Bürgerstiftung St. Andreas für das beste Gesamtergebnis erhielt. Zudem bekam er die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille für überragende Leistungen im Fach Sport verliehen. Den Scheffelpreis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch erhielt Sophie Bredow sowie den Preis für die besten Leistungen im Fach Religion.

Gleich zwei Preise konnten an Felicia Sauer vergeben werden: Sie erhielt den Leistungspreis in den Fächern Französisch und Spanisch. Ebenfalls doppelt geehrt wurde Rebecca Wurth für ihre Leistungen im Fach Englisch und im Fach Latein. Weitere Preise erhielten Johanna Honkanen (Bildende Kunst), Felix Augustin (Gemeinschaftskunde) und Nikolas Kreisz (Biologie). Den Preis der deutschen Mathematiker-Vereinigung erhielt Silas Rutschmann. Ebenso wurde Michael Klassen für seine herausragenden Leistungen im Fach Mathematik (Preis der Volksbank), im Fach Chemie (Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker) und im Fach Wirtschaft (Südwestmetall Schulpreis Ökonomie) geehrt. Neben der Vergabe der Fachpreise konnten Selina Margull für ihren langjährigen Einsatz im Handballprofil und Felix Augustin für sein besonderes Engagement im Schulleben (Preis des Fördervereins) ausgezeichnet werden.

Sophie Bredow & Heike Hoffmann