Schueler

1946: Oken-Gymnasium

1946 wurde der Unterricht in die inzwischen freigewordenen Räume der Schillerschule verlegt, vier Schulen mussten sich im Schichtunterricht in die Räume dieses Hauses teilen. (Schillergymnasium, Grimmelshausengymnasium, Handelsschule, Oken-Gymnasium). Erst in den Weihnachtsferien 1953 kehrte nach siebenjährigem „Exil“ die Schule in ihre alten Räume zurück, allerdings immer noch unter sehr beengten Verhältnissen. 

Der Rückgang der Schülerzahlen in den schweren Nachkriegsjahren führte 1952 noch einmal zum Verlust der Oberstufe, aber der damals sehr aktive Elternbeirat konnte erreichen, dass sie nach einigen Jahren wieder eingeführt wurde. 1958 fand wieder die erste Reifeprüfung nach dieser Unterbrechung statt.

Mit dem Beginn der Besatzungszeit wurden die bisherigen Direktoren aller Schulen ausgeschaltet, die Zulassung der Lehrer musste von der Besatzungsbehörde genehmigt werden. Im November 1945 wurde die Schule wieder unter der kommissarischen Leitung von Otto Kast eröffnet, damals waren V. Schmitz-Auerbach, Straub, Barnstedt, Doll, Speck, Wolf, Tirlow, Braxmeier, Bühr, Baitsch, Haas, Frank an der Schule tätig. Bis 1950 kamen noch Wetterer, Wetzel, Gleim hinzu.

Wenige Jahre nur waren in der Leitung der Schule Direktor Schwarzmann (46-47) und Direktor Krumm (47-50) tätig, dann folgten Direktor Schorpp (50-72) und Direktor Klaus Faller. Nennen wir noch abschließend die Namen des Kollegiums 1963, im Jahr des Umzugs in das neue Schulhaus: Barnstedt, Appel, Bengel, Bohn, Faller, Fuhrländer, Habich, Herb, Irslinger, Kast, Meyer, Riedel, Tolz, Zitzmann.

(Quelle: O.K. – Badisches Tagblatt, 17. April 1975 (gekürzt))